Bücher, Landkarten und Literatur über die Region

"Hier habe ich im Frieden eine Provinz erobert, die mir keinen Soldaten gekostet hat". - Dies ist das wohl berühmteste Zitat, dass sich mit dem Oderbruch verbindet. Nachdem das "Bruch" jahrhundertelang nur eine abgeschiedene Sumpf- und Teichlandschaft war, führte Friedrich II. um die Mitte des 18. Jahrhunderts die Trockenlegung und Eindeichung dieses Feuchtgebietes konsequent zu Ende. Das Ergebnis war die wohl größte menschliche Umformung eines Naturraumes im östlichen Brandenburg - gleichzeitig Ausgangspunkt für eine völlig neue kulturelle Entwicklung dieses Landstrichs. Die aktive Ansiedlungspolitik Preußens verwandelte ihn ihn eine "Vielvölkerlandschaft" von Sachsen, Mecklenburgern, Pfälzern, Hessen, Württembergern, Österreichern, Schweizern und Franzosen.
Ruhe, Einsamkeit und "Landschaft" haben heute manchen Großstädter bewogen, sich in diesem östlichsten deutschen Landstrich ein Bauernhaus zuzulegen. Und nicht zuletzt die durchaus vorhandenen touristischen Sehenswürdigkeiten wie das Freilichtmuseum Altranft, die historischen Stätten um Möglin, Kunersdorf und Neuhardenberg oder der Oder-Radweg regen immer mehr Besucher an, diese spröde Landschaft zu entdecken.



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