Bücher, Landkarten und Literatur über den Landkreis

Wie alle Brandenburger Landkreise existiert der Landkreis Teltow-Fläming erst seit der Kreisgebietsreform von 1993, mehr als andere zeichnet ihn jedoch eine äußerst wechselvolle territoriale Geschichte aus. Landschaftlich Teile des Teltow, das Baruther Urstromtal sowie den Niederen Fläming vereinend, war das Gebiet jahrhundertelang umstrittenes Grenzland der Kurmark, Kursachsens und des Erzstiftes Magdeburg. Bis 1952 wurde es von den Kreisen Teltow und Jüterbog-Luckenwalde gebildet, gehörte jedoch erst seit 1815 vollständig zu Brandenburg. So war zum Beispiel die Herrschaft Blankensee, nach Fontane "nicht volle zwei Meilen" von Potsdam entfernt, noch bis 1815 sächsisches Territorium und unter dem Soldatenkönig begehrter Schlupfwinkel preussischer Deserteure. Vielleicht sind es gerade diese vielen verschiedenen Wurzeln, die den Landkreis heute mit so viel Entdeckenswertem ausgestattet haben: den Windmühlen des Niederen Fläming, den Traditionen der Zisterzienser in Zinna, dem "Märkischen Rothenburg" Jüterbog, der "Tuchstadt" Luckenwalde, mit der Glashüttenansiedlung der Grafen zu Solms-Baruth, nicht zuletzt der Rieselfeldwirtschaft an der Grenze zu Berlin und vielem anderen mehr.

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