Harro Hess (Autor/en)

Des Teufels Steine

Aus dem ersten Kapitel:
Irgendwie muss der Teufel seine Hand im Spiel gehabt haben - wie sonst kämen die riesigen Steine an die Wald- und Wiesenränder und auf die Felder, wo sie die Bauern bei ihrer Arbeit behindern? Schön fanden die Leute in Brandenburg die Findlinge früher sicher nicht. Erst recht nicht, wenn der mühsam gefertigte Hakenpflug an einem unsichtbaren Stein zerbarst, oder in späteren Zeiten gar die eiserne Pflugschar an einem steinernen Hindernis unter der Ackerkrume zerschellte. Das konnte nur das Werk des Bösen sein. Auch war man der felsenfesten Überzeugung, dass die Steine auf den Äckern gar wie Pilze über Nacht aus der Erde schossen. Mühsam hatte der Bauer mit seiner Familie die Steine auf dem frischen Saatbeet abgesammelt und schon am nächsten Morgen waren sie wieder da: Teufelszeug, Teufelssteine!

Inhalt:
1. Des Teufels Steine
2. Ein Grab am Fuß des Grützpotts
3. Rüdersdorf - und sein Ehrenbürger
4. Die Feuersteinlinie
5. Ein kleines Kapitel Erdgeschichte
6. Die Heimat der Teufelssteine
7. Bergwerke für Findlinge
8. Steinschläger
9. Stadtmauern, Türme, Kirchen
10. Können Steine wachsen?
11. Zauberwort Entsteinung
12. Ein brandenburgisches Weltwunder
13. Die großen Steine
14. Die Märkische Eiszeitstraße
15. Ein "verirrter" erratischer Block
16. Wird es wieder eine Eiszeit geben?
Des Teufels Steine

Findlinge in Brandenburg und ihre Geschichte

Märkische Miniaturen

Verlag: Westkreuz 2002

Titelart: Buch

Einband: gebunden

Seitenzahl: 128

Art.Nr.: 9783929592382

 

11,00 EUR

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