Reimar Gilsenbach (Autor/en)

Wer im Gleichschritt marschiert, geht in die falsche Richtung

Verlagsinfo:
Hauptthema der Autobiografie des Autors ist seine Auseinandersetzung mit dem jeweiligen deutschen Staat. Dies begann 1925 mit seiner Geburt: Reimar Gilsenbach erblickte das Licht der Welt in einer Siedlung von Öko-Anarchisten, unter ihnen Anhänger Silvio Gesells. In zwei deutschen Diktaturen und in der Sowjetunion machte er seine Erfahrungen mit den jeweiligen Geheimdiensten: Gestapo, NKWD, und DDR-Staatssicherheitsdienst - siebeneinhalb Jahrzehnte Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts aus der kritischen Sicht eines Zweiflers. 1964 lernte Gilsenbach Wolf Biermann und durch ihn Robert Havemann kennen. Diese Freundschaften bestimmten zunehmend sein kritisches Verhältnis zur DDR.

Drei Grundanliegen bestimmten Gilsenbachs Leben: Seine Plädoyers für die gefährdete Natur, seine Solidarität mit verfolgten und bedrohten Menschen, insbesondere mit Sinti und Roma, und sein unbedingtes Eintreten für Gewaltlosigkeit und Frieden. Daraus leitet sich sein strikter Antimilitarismus her, der durch seine Kindheit vorgeprägt war. Reimar Gilsenbach verstarb im späten Herbst 2001.

Wer im Gleichschritt marschiert, geht in die falsche Richtung

Ein biografisches Selbstbildnis

Verlag: Westkreuz 2004

Titelart: Bücher

Einband: gebunden

Art.Nr.: 9783929592696

 

19,00 EUR

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