Heinz Petzold (Autor/en)

Saure Woche ... Frohe Feste

Klappentext:
Wir wollen Feste nicht missen. Eine ständige Sehnsucht ruht in uns, daran teilzunehmen. Die Voraussetzungen schaffen wir uns allerdings überwiegend erst mit anstrengender Arbeit. Johann Wolfgang Goethe nannte dieses Wechselspiel: "Tages Arbeit, abends Gäste, Saure Wochen, frohe Feste, sein Dein künftig Zauberwort!" Des Büchleins Titel ist von dort entliehen. Für unsere Altvorderen auf dem platten Lande der Niederlausitz war das Feiern angebracht, wenn auf den Flächen einstiger Gutsherrlichkeit das wogende Sommergetreide abgeerntet und an den Hängen eiszeitlicher Sander südlich von Cottbus die Weinlese vollbracht. Mit der Reformation erhielten die kirchlichen Feiertage mehr volkstümliches Gewicht. Das Brauen von Bier zu Fronleichnam durch die Cottbuser Franziskaner führten die Bürger mit Brauberechtigung fort. Das alljährlich zu Pfingsten veranstaltete Königsschießen der Schützengilden erhielt Volksfestcharakter. Die zum Teil ihren Ursprung in der Natur und durch Überlieferung habenden Kirchen-Feiertage wurden bald danach aus der religiösen Enge befreit und für familiärfestliches Begehren zugänglicher. So setzte sich die Fastnacht mit dem Rosenmontag als Höhepunkt närrischen Treibens, das Oster- und Pfingstfest mit der Begrüßung erwachter Natur, die Adventszeit mit dem Weihnachtsfest als Familienfeier des auslaufenden Jahres mit der ungeduldigen Erwartung des neuen, in der deutschsorbischen Niederlausitz durch. Möge das goethische Ansinnen ein angenehmer Begleiter des Büchleins sein.

Saure Woche ... Frohe Feste

Betrachtungen zu festlichen Tagen in der Lausitz

Verlag: Regia Verlag 1998

Titelart: Bücher

Einband: paperback

Seitenzahl: 48

Art.Nr.: 9783932363092

 

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