Detlef Graf von Schwerin, Ute Bleich (Autor/en)

Fürstenwerder und das Dominium

Verlagsinfo:
Die Geschichte von Fürstenwerder steht exemplarisch für eine Reihe von Städten in Brandenburg, die in der Frühen Neuzeit ihre direkte (immediate) Unterstellung unter den Landesherrn verloren und in die Herrschaft eines „Stadtherrn“ übergingen. Gegründet im 13. Jahrhundert, fiel die uckermärkische Ackerbürgerstadt Fürstenwerder Mitte des 16. Jahrhunderts unter die Herrschaft der Familie von Blankenburg. Im Gegensatz zu den benachbarten Dörfern blieben die Einwohner frei von der Leibeigenschaft. Die Stadt verlor im Dreißigjährigen Krieg nahezu ihre gesamte Einwohnerschaft und erreichte erst hundert Jahre später wieder die alteBevölkerungszahl.Weitere wichtige Stationen der Geschichte der MediatstadtFürstenwerder waren der Stadtbrand von 1740, die Aufteilung desWaldes 1784, die Separation ab 1823 und das Ende der Pachtzahlung andie Grundherrschaft im Jahre 1854.
Die Autoren haben Dokumente aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchivin Potsdam, aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin und aus dem Archiv der Heimatstube Fürstenwerder ausgewertet und dabei regionalhistorische Entdeckungen gemacht. Sie geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte einer brandenburgischen Kleinstadt im Laufe der Jahrhunderte.

Fürstenwerder und das Dominium

Eine uckermärkische Mediatstadt (1648-1854)

Fürstenwerder Mosaik

Verlag: Verlag für Berlin-Brandenburg 2007

Titelart: Bücher

Einband: paperback

Seitenzahl: 120

Art.Nr.: 9783866506312

 

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