Werner Gahrig (Autor/en)

Hugenotten in Berlin und Brandenburg

Aus der Redaktion:
Mehr als 20 000 Hugenotten ließen sich vor etwa 300 Jahren in der Mark nieder. Sie folgten dem Ruf des Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der ihnen mit dem Potsdamer Edikt von 1685 Asyl geboten hatte. - Die Réfugiés gründeten in Städten und Dörfern Kolonien und belebten nachhaltig Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft in Brandenburg-Preußen. Dabei machte es ihnen die neue Heimat nicht leicht - oft stießen die Fremden bei den Einheimischen zunächst auf Ablehnung und Unverständnis. Dessen ungeachtet lebten sie sich ein und leisteten Großartiges beim Wiederaufbau des während des Dreißigjährigen Krieges verwüsteten Landes. Sie errichteten Handwerks- und Manufakturbetriebe, Mühlen und Kupferhämmer, Zuckerfabriken und Ziegeleien. Sie förderten den Anbau von Obst und Gemüse und brachten die Bohnen, Poree, Chicoree und Spargel ins Land. Ohne Hugenotten gäbe es keinen Beelitzer Spargel. Und keinen Tabak in der Uckermark. Folgen Sie den Spuren, die sie im Land gezeichnet haben.
Werner Gahrig, vormals Leiter des Berliner Stadtarchivs, hat die Orte in Berlin und im Land Brandenburg bereist, Chroniken studiert und steinerne Zeugnisse dokumentiert. Wie schon der kulturhistorische Reiseführer aus Berlin wendet sich auch dieser Band sowohl an die Einheimischen wie an Auswärtige. Zudem gibt es praktische Hinweise für Tagesausflüge und auch längere Entdeckungsreisen.
Hugenotten in Berlin und Brandenburg

Historische Spaziergänge

Verlag: Das Neue Berlin 2005

Titelart: Bücher

Einband: paperback

Art.Nr.: 9783360012586

 

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