Dieter Hoffmann-Axthelm (Autor/en)

Das Wunderblut von Beelitz

Aus der Redaktion:
Beelitz - bekannt als deutsche Spargelstadt. Die brandenburger Kleinstadt scheint auf den ersten Blick wenig historische Glanzpunkte zu bieten. Ein Umstand der beispielsweise dazu führte, dass mit viel Aufwand nach dem Standort des früheren Burgsitzes geforscht wurde - der schließlich auch tatsächlich etwas außerhalb der heutigen Stadt gefunden wurde.
Dieter Hoffmann-Axthelm geht in dieser Publikation einem weiteren bedeutenden Zeugnis der Stadtgeschichte nach. Als Teil der heutigen Stadtkirche kaum als solche zu erkennen, besitzt Beelitz eine "Wunderblutkapelle". Das Phänomen "Wunderblut" - auch aus den beiden brandenburgischen Städten Bad Wilsnack und Zehdenick bekannt. In Beelitz soll der Legende nach angeblich eine Abendmahlsbrot zu bluten begonnen haben, nach dem Juden es einer Magd abgekauft und hineingestochen hätten. Hoffmann-Axthelm untersucht detailliert die baugeschichtlichen Aspekte der Kapelle und ordnet sie erstmalig in den genauen religionsgeschichtlichen Kontext des 13. Jahrhunderts ein.


Inhalt:

  • Einleitung
  • Beelitz im 13. Jahrhundert
  • Die Urkunde von 1247
  • Ein frühes Blutwunder in Beelitz?
  • Die Beelitzer Stadtkirche
  • Die Wunderblutkapelle
  • Zur Deutung der Kapelle
  • Der Wunderort
  • Was war das Beelitzer Wunderblut?
  • Der Anteil der Beelitzer
  • Der Beelitzer Gnadenort
  • Stadt und Wallfahrt
  • Wunderblut und Judenlegende
  • Ende des Wunderbluts
  • Literatur
Das Wunderblut von Beelitz

Verlag: Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte 2009

Titelart: Broschüre

Einband: geheftet

Seitenzahl: 64

Format BxH 14,8x21

Art.Nr.: 9783867320498

 

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