Werner Liersch (Autor/en)

Henryk Bereska und das märkische Kolberg

Aus der Redaktion:

Wie alle Hefte der Reihe "Frankfurter Buntbücher" spürt Auf einem Berg aus Sand wohne ich den Wirkungsstätten von Schriftstellern aus Berlin-Brandenburg nach. Hier ist es das märkische Kolberg, das dem Übersetzer und Lyriker Henryk Bereska von 1959 an ein "Lieblingsplatz des Besinnens und poetischen Schauens" wurde.
Das unscheinbare Dörfchen, im Landkreis Dahme-Spreewald gelegen, zog immer wieder Künstler an. So Vladimir Nabokow, der 1929 dorthin zog, oder seit Mitte der 30er Jahre Hans Scholz. Es war die Möglichkeit, einen preiswerten Rückzugsort zu gewinnen, die auch Bereska bewog, von seinem Freund, dem Dramatiker Alfred Matusche die dortige Laube zu erwerben. Henryk Bereska wurde 1926 in einer deutsch-polnisch-sprachigen Familie in Oberschlesien geboren zog nach dem Krieg nach Berlin, wo der Slawistik und Germanistik studierte. Da er den Protest gegen die Ausbürgerung Biermanns unterstüzte, wurde er mit beruflichen Repressalien belegt. Dennoch wurde er neben Karl Dedecius zum wichtigsten Übersetzer polnischer Literatur.
Das Frankfurter Buntbuch führt auf wie stets sorgfältig gestalteten 31 Seiten in das Leben Bereskas und die Beziehung zu seinem Rückzugsort Kolberg ein.

Henryk Bereska und das märkische Kolberg

"Auf einem Berg aus Sand wohne ich."

Frankfurter Buntbücher

Verlag: Verlag für Berlin-Brandenburg 2011

Titelart: Broschüre

Einband: geheftet

Seitenzahl: 32

Format BxH 16.5x24.5

Art.Nr.: 9783942476522

 

8,00 EUR

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Lieferzeit: ca. Freitag, 20. Juli

 

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