Silke Kamp, Philip Kardel, Christina Orphal (Autor/en)

Im Grenzland zwischen Preußen und Sachsen

Klappentext

Zu Zeiten Friedrichs des Großen gehört die Niederlausitz, mit Lübben als Hauptstadt, zu Sachsen. Von Spreewald und Heidelandschaft umgeben, hätte es eine friedliche Zeit für die Stadt sein können, wäre da nicht die Nähe zur Grenze nach Brandenburg. 1756 marschiert Friedrich mit seinen Truppen in Lübben ein. Für die Lübbener beginnt eine Zeit der Entbehrungen: Während des Siebenjährigen Krieges hält der preußische König die Niederlausitz im Würgegriff und benutzt sie als Rückzugsgebiet und Winterquartier sowie zur Lebensmittelversorgung für seine Kriegszüge in Schlesien und Böhmen. Erst 1815, lange nach seinen Tod, soll sich Friedrichs Wunsch, die Niederlausitz Preußen einzuverleiben, erfüllen. Auf dem Wiener Kongreß muß Sachsen die Niederlausitz an Preußen abtreten.

Im Rahmen der Ausstellung "Im Grenzland zwischen Preußen und Sachsen. Lübben im Würgegriff Friedrichs des Großen" soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Politik des Preußenkönigs auf die damals sächsische Niederlausitz hatte. Wie sah der Alltag unter preußischer Besatzung aus, wie lebte es sich in einer ausgesprochenen Grenzregion, welchen Gefahren und Entbehrungen war die Bevölkerung durch die umherziehenden Soldaten ausgesetzt? Nicht zuletzt geht die Ausstellung auch den historischen Vorbildern von Lessings Komödie "Minna von Barnhelm" nach.

Im Grenzland zwischen Preußen und Sachsen

Lübben im Würgegriff Friedrichs des Großen

Verlag: Regia Verlag 2012

Titelart: Bücher

Einband: paperback

Seitenzahl: 67

Format BxH 14.8x21.1

Art.Nr.: 9783869291352

 

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