Sarah Helm (Autor/en)

Ohne Haar und ohne Namen

Verlagsinfo

An einem sonnigen Morgen im Mai 1939 marschierten rund 800 Frauen – Hausfrauen, Ärztinnen, Politikerinnen, Prostituierte - durch einen Wald rund 90 km nördlich von Berlin. Ihr Ziel war Ravensbrück, ein Konzentrationslager speziell für Frauen. Dicht zusammengedrängt wurden sie durch riesige Tore getrieben, während die Wärterinnen sie traten und schlugen. Doch das war nur der Beginn ihres Martyriums und viele weitere Frauen sollten ihnen folgen. Darunter auch die Schriftstellerin Margarete Buber-Neumann, Kafkas Freundin Milena Jesenská oder die Widerstandskämpferin Olga Benario. So beschreibt es die Journalistin Sarah Helm in ihrer packenden Reportage.
Mit dem Buch hat sie den Opfern von Ravensbrück ein Denkmal gesetzt. Ihr gelang es, einige der heute noch lebenden Frauen dazu zu bringen, über das Unerhörte zu reden. Und so erzählt sie die grauenvolle Geschichte der Inhaftierten, aber auch die Geschichte der Frauen, die andere Frauen bewachten, erniedrigten, misshandelten und töteten.

Ohne Haar und ohne Namen

Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Verlag: Theiss, K. 2016

Titelart: Bücher

Einband: gebunden

Seitenzahl: 800

Format BxH 15.5x23

Art.Nr.: 9783806232165

 

38,00 EUR

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