Sebastian Stude, Andreas Stirn (Autor/en)

"Und wir haben ja auch diesen Staat überdauert ..."

Verlagsinfo

Für die Sozialistische Einheitspartei waren die Religion und deren Anspruch auf Wahrheit eine Bedrohung. Das Verhältnis des DDR-Staates zu den Kirchen war stets angespannt. Repressionen und Benachteiligungen von Christen führten dazu, dass ihre Zahl zwar kleiner wurde. Dennoch standen Menschen zu ihrem Glauben. Die Studie über die ehemaligen Kirchenkreise in der Prignitz untersucht für die Zeit von 1979 bis 1990 Anpassung und Widerstand der Gemeinden und ihrer Pfarrer. Dargestellt wird, welchen Zwängen Christen ausgesetzt waren, wenn sie ihren Glauben leben wollten und sich staatlichen Vorgaben widersetzten, etwa weil sie ihre Kinder konfirmieren ließen oder den Aufnäher „Schwerter zu Pflugscharen“ trugen.

Neben Interviews mit Betroffenen werteten die Autoren u. a. Akten des Ministeriums für Staatssicherheit aus. Letztlich hat die herrschende SED vergeblich versucht, ihr Gesellschaftsbild durchzusetzen, am Ende konnte sie nicht verhindern, dass die engagierten Mitglieder und Pfarrer der Kirchengemeinden im Herbst 1989 wesentliche Träger der Friedlichen Revolution wurden.

Die evangelische Kirche in der Prignitz zwischen 1971 und 1989/90

Schriftenreihe zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Verlag: Metropol 2016

Titelart: Bücher

Einband: paperback

Seitenzahl: 300

Erscheinungstermin: Juni 2016

Format BxH 14.5x21

Art.Nr.: 9783863312930

 

19,00 EUR

inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 2-3 Werktage

 

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