Friedrich Wilhelm IV. von Preussen

Friedrich Wilhelm IV. von Preussen
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  • 9783786123569
  • Ein Baukünstler der Romantik
Klappentext: Ein preussischer König ein Künstler? Dieser Gedanke und somit Ludwig Dehios in... mehr
Produktinformationen "Friedrich Wilhelm IV. von Preussen"

Klappentext:
Ein preussischer König ein Künstler? Dieser Gedanke und somit Ludwig Dehios in den 1930er Jahren geschriebenes Buch mißfielen den Nationalsozialisten. Erst 1963 konnte es - noch immer gegen einigen Widerstand - gedruckt werden. Dabei schätzen heute zahlreiche Besucher die Atmosphäre, die mit einer Prise Mittelalter gewürzte Italien-Sehnsucht, die nach den Ideen und Vorstellung Friedrich Wilhelms auf der Insel Potsdam geschaffen wurde. Auch in Berlin ist sie noch spürbar: Museumsinsel, Johanniskirche und Schule in Moabit, Bethanien sowie Thomas- und Michaelkirche in Kreuzberg zeugen für den Kunstsinn des Königs.
In Potsdam verbindet sich die von ihm ersonnene Architektur deutlicher als in der Stadt mit der Landschaft. Was die Romantische Architektur im Bauwerk an Kraft verloren hat, gewinnt sie an landschaftlicher Stimmung zurück. Die Baugruppe am Grünen Gitter in Sanssouci mit Marlygarten und Friedenskirche, die bezaubernde Heilandskirche in Sakrow, Orangerie, Pfingstberg, Nikolaikirche sind das Ergebnis einer gleichermaßen Stadt und Land, Nahwirkung wie Fernsicht berücksichtigenden Konzeption, die wohl als die größte Szenerie Romantischer Landschafts- und Baukunst gelten darf.
Schinkel, Stüler, Persius, Lenné und Gustav Meyer waren die Mitarbeiter Friedrich Wilhelms IV. Königin Elisabeth hat die Skizzen und Zeichnungen ihres verstorbenen Mannes gesammelt. Als Leiter des Hohenzollernschen Hausarchives war Ludwig Dehio, Sohn des berühmten Kunsthistorikers und seines Zeichens selbst Historiker, ein ausgezeichneter Kenner sowohl der Entwürfe als auch der aus ihnen hervorgegangenen Bauwerke.

Der Autor:
Ludwig Dehio, geboren 1888 in Königsberg i. Pr., gestorben 1963 in Marburg, wuchs in Straßburg auf. Dort und in Berlin Studium der Geschichte mit Promotion. Nach dem 1. Weltkrieg als Archivar im Geheimen Staatsarchiv in Berlin, seit 1934 aufgrund eines jüdischen Großelternteils "im Stillen" an das Preußische Hausarchiv versetzt. Nach 1945 wurde er Direktor des Staatsarchives Marburg und war 1949-56 Herausgeber der Historischen Zeitschrift. 1948 erschien sein Hauptwerk "Gleichgewicht oder Hegemonie", 1955 "Deutschland und die Weltpolitik im 20. Jahrhundert.

Einband: gebunden
Seitenzahl: 143
Titelart: Buch
Erscheinungsjahr: 2001
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