Odersumpf. Roman

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Aus der Redaktion Im Freundeskreis der jungen Berliner Familie Wieland ist es "in", sich... mehr

Beschreibung

Aus der Redaktion

Im Freundeskreis der jungen Berliner Familie Wieland ist es "in", sich draußen auf dem Land eine Bleibe zu suchen. Ein Wochenendhaus wenigstens, vielleicht sogar etwas Dauerhaftes. Und langsam kommen auch die Wielands auf den Geschmack: sie suchen nach einem Haus auf dem Land und werden irgendwann sogar fündig. In Creywitz, einem kleinen Dorf in Odernähe und gar nicht so weit weg von Friedrichsfeld, da, wo Laura und Konrad eigentlich aufgewachsen sind. Ein Rentnerpaar bietet ihnen ihr Haus an, aus rätselhaften Gründen sollen sie vor dem Kauf jedoch ein Jahr lang zur Miete wohnen.
Die Familie mit den beiden Kindern lebt sich gut ein und findet großen Gefallen am Landleben, Doch irgendwann müssen sie feststellen, dass die Idylle trügt: in der Nähe wohnen völkische Siedler, die versuchen, im Dorf mehr und mehr Einfluss zu gewinnen ...

Die Autorin Marina Scheske ist in Schwedt an der Oder aufgewachsen. Sie arbeitete u.a. als Schauwerbegestalterin und schreibt Romane zu Themen mit gesellschaftlichem und regionalem Bezug.

Einband: paperback
Titelart: Buch
Seitenzahl: 344
Erscheinungsjahr: 2021
Region: Oderbruch

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04.03.2022

Ein böse Überraschung

Die Familie Wieland will ihren Traum vom Landleben verwirklichen. Bald jedoch müssen sie feststellen, dass sich in Creywitz eine Sippe völkischer Siedler breitgemacht hat und versucht, ideologischen Einfluss zu nehmen. Damit nicht genug, bald erfahren sie, wie gut diese Leute deutschlandweit vernetzt sind und gesponsert werden.
Viele Fragen tun sich auf: Warum gerade hier in Ostdeutschland? Wie konnte es soweit kommen? Warum wird das geduldet? Damit setzen sich Konrad und Laura Wieland auseinander, da gibt es auch so manchen Exkurs in die ostdeutsche Geschichte. Das tut dem Buch sehr gut und ist aufschlussreich für den Leser aus dem Westen.
Als die Wielands persönlich von den Nazis angegriffen werden und sich Konfrontationen häufen, verlassen sie das Dorf. Eines haben sie gelernt: Sie werden in Zukunft genau hinschauen, was vor ihrer Haustür passiert und sich notfalls zur Wehr setzen.
Spannend wie ein Krimi und von hoher politischer Brisanz. Sehr empfehlenswert.

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